Sommer 2026
Das Jahr beginnt stürmisch :(
das Jahr beginnt stürmisch. Ich bin seit Mitte Januar im Haus, nachdem ich Weihnachten und Neujahr bei meinen Freunden in Marokko verbracht habe. Ende Januar fegt der Sturm Kristin über Zentral Protugal hinweg (Sturmspitze 240km/h) und richtet riesen Verwüstungen an: Viele Gebiete wochenlang ohne Strom, Fabriken Häuser nur noch Trümmer. Ganze Landstriche im Bereich Caldas da Rainha /Aveiro/Tomar wurden heimgesucht.
Auch mein Haus blieb nicht verschont, wobei zum Glück meine Schäden eher „gering“ ausfallen: Einige Dachpfannen und meine Terrasse sind kaputt. Ganze Wälder und ein paar Dörfer gleichen einem Trümmerfeld. Stromleitungen/Telefon Internet/Wasserversorgung tage-/wochenlang unterbrochen.














Da spürt Mensch, wie abhängig die modernen Gesellschaften inzwischen vom Strom sind!
Ich hab noch Glück, denn mein Kamin heizt das Haus einigermaßen auf und dank Gasherd kann ich kochen und mich mit heissem Wasser (geschöpft aus dem Swimmingpool) abduschen. Nichtsdestrotz flüchte ich für eine Woche an die Algarve. Freunde boten mir an, mir ihren Generator zu leihen, der dann leider nicht funktionierte. Mein Dorf hat zumindest nach 7 Tagen wieder Strom, so dass ich wieder duschen kann und auch TV dank Satellit geht wieder.
Im Ergebnis wird die Reparatur der Infrastruktur, vor allem die Telefon- und Internetanschlüsse, noch Monate dauern. Auch das Aufräumen der Wälder wird Monate gar Jahre in Anspruch nehmen. Leider sind nicht nur die Eukalyptusplantagen ein Opfer des Sturms geworden sondern auch riesige Flächen Pinien . Korkeichen etc. Wochenlanger Regen mit Überflutungen im ganzen Land, auch in Spanien und Nordmarokko, sind Folgen von Kristin und den drei anschliessenden, zum Glück schwächeren, Sturmfronten (80km/h).
Ende Februar bin ich zurück auf mein Boot, hier ist zum Glück alles in Ordnung und ich kann mit den Standardarbeiten beginnen, um das Boot für die Saison startklar zu machen.