Sommer 2021
Viveiro – A Coruna
Abschied nach 4 Tagen von Viveiro – Wind lau Wetter gut Meer wieder ruhig
das Meer hat sich beruhigt, Wellenhöhe noch so ein Meter bis max 1,50. Die Welle läuft aber sehr lang. Wind ist eher gar nicht angesagt und so stehen 53 Seemeilen unter Motor an.
Byebye Viveiro
Am Abend gab es noch ein lecker Abschiedsessen, ich war eingeladen von einem deutschen Ehepaar, die zwei Tage vorher aus dem Mittelmeer angekommen waren – Kölner!!! Man trifft sie überall 🙂 Und dann 2022 wieder in Portimao 🙂 Tim/Antonia auf der „Noah“.
Die Tage mit denen Beiden waren nett, sympathische Menschen. Morgens um 8 Uhr Leinen los und raus…Richtung Nebel kurz vor Cedeira

(Die Einfahrt nach Cedeira, sie versteckt sich vor mir)
der sich immer wieder vor mir auflöst. Die Sonne begleitet mich am Morgen und macht die Sicht frei. Zwischendurch begleiten mich Delphine auf meinen Weg. Immer wieder ein neues Erlebnis.





Die galizische Küste ist wunderschön, eine Augenweide!!


Bis kurz vor Ferroll schläft der Wind, dann frischt er langsam auf und so kann ich dann die letzte Stunde tatsächlich bei 11 – 14 Knoten Wind segeln. Halbwindkurs liegt an und ich mache sogar bis zu 6 Knoten.
(Nebel über Ferroll)
A Coruna ist ein großer Hafen und so kommen mir hier nach Wochen auf dickere Schiffe entgegen. Ein Frachter fährt gerade aus dem Hafen AIS Schlägt Alarm und die Sicht 50m von einer Sekunde zur anderen Nebel…..Dank AIS kann ich feststellen das er genau auf Gegenkurs ist, also Kurs halten und so ziehen wir im Abstand von 200m aneinander vorbei ohne uns gegenseitig sehen zu können. Zwei Minuten später ist der Nebel weg. Von hinten nähert sich ein weiterer Fischtrawler, die halten stur ihren Kurs und so weiche ich aus, obwohl er es eigentlich machen sollte. Tun die Fischer irgendwie aber nie. KVR gilt hier nicht 🙁 Eine halbe Stunde später mache ich im Hafen fest.
(die Einfahrt – Festung A Coruna) 

Checke das Schiff, alles in Ordnung. Abends koche ich mir etwas zu essen (Calamares in einer Paprika/Gemüsezwiebel/Tomatensauce) und drehe meine erste Runde durch die Stadt. Ich folge der Empfehlung des deutschen Ehepaars und probiere das Eis der Helateria IBI- direkt an der Uferpromeande zur Marina. WOW ungelogen das beste Eis das ich seit langem gegessen habe. Und noch recht erschwinglich 🙂
A Coruna ist wunderschön. Auch sind viele deutsche Segler im Hafen, die ankommen auf dem Weg ins Mittelmeer oder wieder nach Norden gehen.



Eigentlich will ich maximal bis zum 4.9. bleiben, aber der Wind dreht und so habe ich die kommenden Tage Süd mit Welle aus West. Also werde ich bleiben und das Flair dieser Stadt aufsaugen. Das nächste Ziel wäre dann Muxia, um dort den richtigen Moment für das Cap Finistere abzupassen, eines der kritischsten Caps auf meinem Weg nach Portugal.
Ich glaube, mittlerweile habe ich 2400 Bilder gemacht in den bisherigen drei Monaten. Vielleicht lade ich sie irgendwann am Ende einmal alle auf meinen Server 🙂





























Nach 36 Std ohne Schlaf schau ich noch ganz fit aus 🙂
und so komme ich am 20.8. um 11 Uhr in Gijon an. Mittlerweile hat sich der Wind auch gelegt. 1575 Euro soll der Spass kosten. Zum Glück übernimmt die Versicherung der Kosten. PUUUHHHH
Abends und Folgetag erstmal erholen, in der Stadt ist Markt, wir gehen lecker essen und entspannen gemeinsam.
Gefahrentonne NEIN, ich war auf Plotterkurs, gut das ich alles zwischendurch visuell checke sonst hätte die Nemo tatsächlich das Schicksal des Jules Verne Romans geteilt.


























































die Küstenecke vor Brest
am Steg
heute Seilbahnpfeiler, noch in den 50er Jahren Mega Kran











Sowohl Paimpol als auch Roscoff wären es wert gewesen zu verweilen, zwei idyllische schöne Städtchen. In L’Aber Wac’h angekommen und fest, mache ich einen Rundgang durch den Ort, ähnlich schön wie Roscoff!! Nur der Hafen eben recht eng.






von L’Aber Wac’h



Wer in diese Gegend kommt: Hinfahren-so früh wie möglich am Morgen denn ab Mittag wälzen sich die Massen durch die Anlage – es ist Ferienzeit.































jedoch besser werdender Sicht.















I



Vielleicht kann man das hier auf dem Foto etwas erkennen.



Eine Französin sagte zu mir. „Während der Corona Zeit: Das war schlimmer wie bei der Gestapo: Dauernd Polizeikontrollen DrohnenÜberwachung Hausarrest“.







das Karussel ist auch schon 100 Jahre alt







links im Bild die brit. Kreidefelsen















































Spring und fest isses.













mit ihrer liebevollen Gastfreundschaft, pünktlichen Zügen bin ich nun im Corona Vollschutz (so sagt man doch ???) und Donnerstag gehts zurück nach Oostende, Dünkirchen wartet auf mich.- Schritt nach Frankreich, vorher noch obligatorischer PCR Test machen trotz 2. Impfung.. das ist Europa 🙂




















































































































