Sommer 2021
Ribadeo – Viveiro
Weiter gen Westen
Viveiro ist das nächste Ziel 27sm stehen an. Wind ist so um die 12 Knoten aus Ost angesagt, also optimal
Was ich erlebe: Wellen bis 2m von Steuerbord und Flaute mit Wind um die 3-4- Knoten. Segeln fällt aus, der Motor schnurrt mal wieder vor sich hin. Nach 6 Stunden habe ich zwar die Wellen durch den Kurs von hinten, gleichzeitig wird der Wind extrem böig bis zu 20 Knoten.



Komme aber ohne Probleme im Hafen an, der für sein Angebot SEHR teuer ist – 30 € ist schon heftig. Am kommenden Tag will ich eigentlich weiter, bleibe aber noch im Hafen. Der kommende Weg Richtung A Coruna, es sind 53 Seemeilen, beschert mir in den ersten drei Stunden sicher Welle von der Seite, es wird also eine mal wieder recht schwierige Passage. Der Törn wird wohl 11 Stunden dauern, also früh raus um auch die windstill Phase am Morgen nutzen zu können. Danach müsste ich durch Kurswechsel in Landabdeckung hoffentlich weniger Wellengang haben.
Heute: Morgens ist es in Viveiro windstill, gegen 11 Uhr setzen kleinere Böen ein, die sich im Laufe des späten Nachmittags/Abend an Häufigkeit steigern. Bis zu 27 Knoten sind angesagt. Hoffen wir, das es nach Coruna ruhiger wird. Ich werde es berichten und bleibe doch erstmal im Hafen bis sich das Meer etwas beruhigt hat und auch die starken Böen nachlassen
Viveiro selbst ist eine nette kleine galizische Stadt ohne große Sehenswürdigkeiten.




Morgen 2.9. gehts nun raus nach A Coruna, es ist zwar kaum Wind angesagt, bedeutet also wieder Motor aber das Meer hat sich nun wieder etwas beruhigt und die Wellen liegen nur noch bei etwa 1m Höhe und laufen länger.






















Nach 36 Std ohne Schlaf schau ich noch ganz fit aus 🙂
und so komme ich am 20.8. um 11 Uhr in Gijon an. Mittlerweile hat sich der Wind auch gelegt. 1575 Euro soll der Spass kosten. Zum Glück übernimmt die Versicherung der Kosten. PUUUHHHH
Abends und Folgetag erstmal erholen, in der Stadt ist Markt, wir gehen lecker essen und entspannen gemeinsam.
Gefahrentonne NEIN, ich war auf Plotterkurs, gut das ich alles zwischendurch visuell checke sonst hätte die Nemo tatsächlich das Schicksal des Jules Verne Romans geteilt.


























































die Küstenecke vor Brest
am Steg
heute Seilbahnpfeiler, noch in den 50er Jahren Mega Kran











Sowohl Paimpol als auch Roscoff wären es wert gewesen zu verweilen, zwei idyllische schöne Städtchen. In L’Aber Wac’h angekommen und fest, mache ich einen Rundgang durch den Ort, ähnlich schön wie Roscoff!! Nur der Hafen eben recht eng.






von L’Aber Wac’h



Wer in diese Gegend kommt: Hinfahren-so früh wie möglich am Morgen denn ab Mittag wälzen sich die Massen durch die Anlage – es ist Ferienzeit.































jedoch besser werdender Sicht.















I



Vielleicht kann man das hier auf dem Foto etwas erkennen.



Eine Französin sagte zu mir. „Während der Corona Zeit: Das war schlimmer wie bei der Gestapo: Dauernd Polizeikontrollen DrohnenÜberwachung Hausarrest“.







das Karussel ist auch schon 100 Jahre alt







links im Bild die brit. Kreidefelsen















































Spring und fest isses.













mit ihrer liebevollen Gastfreundschaft, pünktlichen Zügen bin ich nun im Corona Vollschutz (so sagt man doch ???) und Donnerstag gehts zurück nach Oostende, Dünkirchen wartet auf mich.- Schritt nach Frankreich, vorher noch obligatorischer PCR Test machen trotz 2. Impfung.. das ist Europa 🙂




















































































































